Angesichts der befürchteten neuen Massenmigrations-Welle forderte die österreichische Kanzleramtsministerin für Europa, Integration und Familie, Claudia Bauer (ÖVP), Spanien zu einer deutlichen Verstärkung des Grenzschutzes auf: „Madrid hat selbst einen Mega-Magneten geschaffen. Falschmeldungen in sozialen Medien und Schlepper haben die Anziehung multipliziert.“ Nun müsse aufgeklärt werden, ob und von welchen geopolitischen Akteuren die Krise zusätzlich angeheizt worden sei. Die aktuellen Aufrufe für den 15. August zeigten, „dass diese gefährliche Dynamik nicht vorbei ist“. Spanien müsse den Grenzschutz in seinen afrikanischen Exklaven „massiv aufrüsten“ und sicherstellen, „dass er dieses Mal auch hält“. Spanische Sicherheitskräfte und das Militär hätten nun die Präsenz in Ceuta bereits erhöht.
Neuer Ansturm am 15. August?
Warnungen in Ceuta: Zweite Migranten-Welle soll am Samstag kommen
Ausgebrannte Autos, vermüllte Strände und verängstige Bewohner – so ist die aktuelle Situation in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta, in der noch immer bis zu 8.000 der 80.000 Invasoren hausen. Nun soll eine zweite Welle am Samstag den Durchbruch durch die Grenzzäune versuchen